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RÜCKBLICK: Workshop für Fachkräfte aus der psychosozialen Beratungsarbeit mit Geflüchteten

Am 18. März 2017 fand im HDSC_0047einer-Lehr-Zentrum der AWO in Darmstadt ein Workshop für Fachkräfte aus der psychosozialen Beratungsarbeit statt. Der Workshop, der von unserem Verein im Rahmen des Projektes „Deutsch-Syrischer Verein – ein starker Partner in Darmstadt“ organisiert wurde, richtete sich vor allem an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institutionen, die in der lokalen Flüchtlingsberatungsarbeit tätig sind. Im Workshop wurde der interkulturell sensible Umgang mit Geflüchteten thematisiert. Die Teilnehmenden konnten anhand praktischer Übungen interkulturelle Kommunikationsmethoden ausprobieren und über die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Rolle in der Beratungsarbeit reflektieren. Ziel des Workshops war es, dass die Teilnehmenden kulturelle geprägte Unterschiede in der Beratungsarbeit mit traumatisierten Geflüchteten erkennen, analysieren und einen konstruktiven Umgang hiermit entwickeln können.

Mit Unterstützung des Referenten, Dr. Jasem Al Mansour, sammelten die Teilnehmenden verschiedene Ideen zu Hintergrundinformationen, die für eine kultursensible und erfolgreiche Beratung eine wichtige Rolle spielen und in den Gesprächen mit den Betroffenen oder durch eigenständige Recherche ermittelt werden sollen. Ein wichtiger Themenblock während des Workshops waren Informationen zur Erkennung von und zum Umgang mit Traumata. Angesichts der vielen Unsicherheiten, die die Beratung von Geflüchteten mit sich bringt, nahmen die Teilnehmenden die Tipps und Hilfestellungen des Workshops besonders dankbar auf. Der gute Ausgleich zwischen Theorie und Praxis sowie die Arbeit an Fallbeispielen wurden besonders positiv bewertet. Eine der Teilnehmerinnen erklärte: „Durch die, im Workshop erlangte, Kultursensibilisierung kann ich in meinem Arbeitsalltag bewusster mit den Betroffenen umgehen.“

Insgesamt nahmen an dem Workshop 23 Personen teil. Die Folgeveranstaltungen sind im Juni und im September 2017 geplant. Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Karolina Slusarenka, Telefon: +49 (0)6151 – 957 67 50, E-Mail: k.slusarenka@ds-verein.org.