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DSV beim 1. Regionalen Netzwerktreffen Migration und Entwicklung in Darmstadt

Am 15. September 2016 fand das 1. Regionale Netzwerktreffen Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Darmstadt statt. An dem Treffen nahmen Vertreter von Migrantenorganisationen, entwicklungs- und integrationspolitischen Vereinen und kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus drei Bundesländern teil.
In seiner Eröffnungsrede würdigte Jochen Partsch, der Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Engagement der migrantischen Vereine und unterstrich ihre gesellschaftspolitische Rolle. Vor allem im Bereichen der entwicklungspolitischen und interkulturellen Bildung verfügen viele der Organisationen über langjährige Erfahrungen und fundierte Kenntnisse. Unser Verein wurde als ein positives Beispiel für Professionalisierung von migrantischen Organisationen durch strukturelle Organisationsentwicklung hervorgehoben.
Während des Netzwerktreffens diskutierten die Teilnehmenden über die Rolle der migrantischen Organisationen als leistungsfähige und professionelle Partner für die Kommunen. Obwohl viele der Organisationen über ein breites Angebot und erfolgreiche Konzepte verfügen, werden ihre Potentiale durch die kommunale Verwaltung wenig genutzt. Es fehlt an Wissen über die Angebote und Möglichkeiten der migrantischen Akteure und ihre Bedeutung für die lokalen Gemeinschaften. Durch den starken Zuzug von Geflüchteten werden die Expertise und Netzwerke der migrantischen Organisationen immer mehr von Kommunen gefragt.
Der Deutsch-Syrischer Verein wurde als Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den kommunalen und gesellschaftspolitischen Akteuren präsentiert. Unser Verein ist ein Beispiel, wie man durch Schaffung professioneller Strukturen und Unterstützung der lokalen Träger, die Organisation zu einem wichtigen Partner für verschiedene lokale Akteure und kommunale Verwaltung entwickeln kann. Es ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie die Erfahrungen aus der entwicklungspolitischen Arbeit im Ausland für lokale Projekte und Initiativen genutzt werden kann.