Epithesen für syrische Kriegsverletzte

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Der Krieg in Syrien hält an. Viele sind ihm zum Opfer gefallen. Millionen Syrer hat es in die Flucht getrieben. Die Flüchtlinge haben überlebt, doch eine Vielzahl von ihnen, darunter viele Kinder, sind stark gezeichnet.

Bei Luftangriffen, durch Explosionen und Kanonengeschoss haben sie schwere Verletzungen im Gesicht davon getragen, die schließlich zu Gesichtsdefekten und -deformitäten führten. Die Verletzungen reichen von schweren Augenerkrankungen bis hin zum völligen Verlust des Augenballs, über Deformationen an Nase und Ohren, sowie im Mund-und Kieferbereich.

Die Betroffenen sind in ihrem Alltag und ihren Lebensaktivitäten teilweise sehr eingeschränkt. Doch neben der eingeschränkten Funktionalität im Gesichtsbereich leiden sie vor allem unter ihrem Aussehen.

Für die Persönlichkeit jedes Menschen ist das Gesicht von größter Bedeutung. Ausgedehnte Gesichtsdefekte und -deformitäten führen zu einer deutlichen Entstellung und schließlich zu schweren psychischen Belastungen. Angst, Panik, Traumata, Depressionen, Schamgefühl und Isolation sind die Folgen.

Durch Rekonstruktion der verlorengegangenen Gesichtsteile mithilfe von Epithesen, die aus körperfremden Materialien, wie z.B. Glas oder Kunststoff hergestellt werden, kann bei Betroffenen die Funktionalität und Ästhetik, das psychosoziale Verhalten und das Allgemeinbefinden verbessert werden.

Der DSV setzt sich ab sofort für die Epithesenversorgung für syrische Flüchtlinge in der türkisch-syrischen Grenzregion ein und hat mit dem Alkawakibi e.V. einen zuverlässigen Partner gefunden, der hervorragende Arbeit für syrische Kriegsgeschädigte mit schweren Gesichtsverletzungen leistet.

Seit 2015 versorgt der Alkawakibi e.V. durch ein ehrenamtliches Team aus Chirurgen und Anaplastologen syrische Kriegsopfer im türkisch-syrischen Grenzgebiet mit Epithesen. Neben der kostenlosen Fertigung von Epithesen und Behandlung von Patienten mit Gesichtsdefekten, schult das Arbeitsteam Zahntechniker auf dem Gebiet der Epithetik, mit dem Ziel langfristig eine Infrastruktur zur Epithesenversorgung in der Region aufzubauen. Alkawakibi e.V. reist regelmäßig in die Region und versorgt die Patienten in den Räumlichkeiten des EMEL Krankenhauses in der Grenzstadt Reyhanli.

Wir möchten gemeinsam mit unserem Partner Alkawakibi e.V. und  mittels Ihrer Hilfe und Unterstützung so vielen syrischen Kriegsverletzten wie möglich, dort an Ort und Stelle helfen, zu ihrer Rehabilitation und Reintegration in die Gesellschaft beitragen und Zukunftsperspektiven schaffen.

Mit einer Spende von 80 € können Sie einen Patienten mit Augenprothesen versorgen. Mit 500 € kann ein Patient mit einer Gesichtsepithese versorgt werden. Jeder Spendenbeitrag hilft.

Sachspenden sind ebenso willkommen. Gerne können Sie hierfür unseren Partner Alkawakibi e.V. unter www.alkawakibi.org direkt kontaktieren.

 

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